Der frühere Fußball-Nationalspieler Paul Breitner (68) ist kein Freund von Weihnachtsgeschenken. „Ich kann seit jeher auf Geschenke verzichten“, sagte Breitner. „Meine Frau und ich kennen uns seit weit mehr als 50 Jahren und wir haben uns noch nie etwas geschenkt.“ Eine andere Tradition will der Ex-Bayern-Star zu den Festtagen aber nicht missen. „Ein Christbaum für die Enkelkinder, früher für die Kinder. Solange die das wollen, wird einer aufgestellt. Wir selbst brauchen eigentlich keinen.“ Max Giesinger und die Sängerin Lotte setzen bei Reisen innerhalb Deutschlands auf die Bahn statt aufs Flugzeug. „Bahn – auf jeden Fall. Innerhalb von Deutschland immer“, sagte die 24-jährige Sängerin am Rande der José Carreras Gala. Sie befürworte ein Verbot von Inlandsflügen, sagte Lotte. „Auf jeden Fall, hundert Prozent dafür.“ Auch Giesinger versucht, Flüge zu vermeiden. „Manchmal bist du mit der Bahn ja auch viel schneller da. Das ist ja ein Trugschluss, dass man mit dem Flugzeug schneller ist“, sagte der 31-Jährige. Zu einem Verbot innerdeutscher Flüge meinte er: „Das wäre ein guter Anfang auf jeden Fall.“
Die Schlagersängerin Mary Roos (70) wünscht sich nach ihrem Karriereende private Aufregung. „Ich und Ruhe – das geht überhaupt nicht“, sagte sie am Donnerstagabend am Rande der José Carreras Spendengala in Leipzig. „Ich habe mir immer gewünscht, im Alter eine schrille Alte zu werden. Und ich glaube, ich schaff’ das.“ Roos („Aufrecht geh’n“) hat dieses Jahr ihren Abschied von den Bühnen angekündigt. Im Januar werde es so weit sein. „Ich denke, man muss dann aufhören, wenn es am schönsten ist.“ Nach 62 Jahren auf der Bühne freue sie sich jetzt auf ein privates Leben. „Ich war, seitdem ich neun Jahre alt war, immer verplant“, sagte Roos.
Einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag ist Taylor Swift vom US-Musikmagazin „Billboard“ zur „Frau des Jahrzehnts“ gekürt worden. „Wenn Frauen in dieser Industrie Erfolg haben, suchen die Leute immer irgendwelche anderen Gründe dafür“, erklärte Swift am Donnerstagabend (Ortszeit) in ihrer kritischen Dankesrede. Mal vermute man dahinter „einen männlichen Produzenten“ oder „eine clevere Plattenfirma“. „Das passiert Frauen in der Musik, wenn sie Erfolg und Macht haben, die über die Komfortzone der Leute hinausgehen.“