Die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen geht zurück

von Redaktion

Oberhalb der Waldgrenze herrscht in den bayerischen Alpen laut dem Lawinenwarndienst Bayern eine mäßige Lawinengefahr. Da das Wetter warm und stabil bleibt, geht die Lawinengefahr weiter zurück. Hauptgefahr sind momentan Triebschneeansammlungen der letzten Tage. Sie können als Schneebrettlawine oberhalb der Waldgrenze insbesondere mit großer Zusatzbelastung, zum Beispiel durch eine Skifahrergruppe ohne Abstände, ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich im eingewehten, kammnahen Steilgelände in nördlicher Ausrichtung über Ost bis Südwest, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden.

Tieferliegende Schwachschichten können besonders an Übergängen von viel zu wenig Schnee gestört werden. Unterhalb der Waldgrenze ist die Absturzgefahr oft höher einzuschätzen als die Gefahr, verschüttet zu werden. Zudem können sich an glatten und steilen Wiesenhängen Gleitschneelawinen von selbst lösen.

In den Hochlagen ist die Basis der Schneedecke an schattigen Hängen aufbauend umgewandelt und nur schwach verfestigt. Über Nacht kann sich in den mittleren Lagen oberflächlich ein dünner Harschdeckel bilden. In den tiefen Lagen liegt kaum Schnee.

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