Der CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel (80) ringt noch immer mit seiner Entscheidung, seine Beziehung zu Irene Epple-Waigel sieben Jahre lang geheim gehalten zu haben. „Das werfe ich mir bis heute vor, nicht eher klargemacht zu haben: Das ist meine neue Partnerin“, sagte der frühere Bundesfinanzminister im Interview mit der „Bunten“. Der geschiedene Politiker habe Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre Rücksicht auf seine Familie nehmen wollen und das Ende seiner politischen Karriere gefürchtet. „Bayern war damals noch prüde, es gab viel Heuchelei.“ Mit seiner zweiten Frau, einer ehemaligen Skirennläuferin und Ärztin, ist er seit 1994 verheiratet. „Ohne sie hätte ich ein einsames Leben geführt, sie hat meinem Leben Sinn, Glück und Freude zurückgegeben.“ Das Paar unternehme Skitouren, Bergwanderungen und Ausflüge mit dem Mountainbike. „Das hätte ich ohne Irene alles nicht gemacht“, so der 80-Jährige, der sich den Namen Euro für die gemeinsame europäische Währung ausgedacht hat. Epple-Waigel schätze den „unerschütterlichen Humor“ ihres Mannes, sagte die 62-Jährige dem Magazin. „Und seine Augenbrauen. Es kam mir nie in den Sinn, sie zu stutzen.“ Sie habe aber belastet, dass der CSU-Politiker auf der Liste der RAF stand.
Im Prozess gegen Ex-Filmproduzent Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher Sexualverbrechen hat die Auswahl der Geschworenen begonnen. Dabei schloss Richter James Burke am Dienstag in New York dutzende mögliche Geschworene aus, weil sie angaben, nicht fair und unvoreingenommen urteilen zu können. Den Zorn des Richters zog sich Weinstein zu, weil er anscheinend sein Handy benutzte. „Das war an jedem Tag im Gericht ein Problem“, sagte Burke an die Adresse des früheren Hollywood-Moguls gerichtet. „Wollen Sie wirklich so für den Rest ihres Lebens im Gefängnis landen, indem Sie in Verletzung einer Gerichtsanordnung Textbotschaften verschicken?“