Keine Gnade

von Redaktion

Gesuch von Vergewaltiger abgelehnt

Neu Delhi – Mehr als sieben Jahre nach der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in einem Bus in Indien hat der indische Präsident Ram Nath Kovind ein Gnadengesuch eines Täters zurückgewiesen. Dies sagte ein Sprecher des indischen Innenministeriums am Freitag. Vier Männer wurden wegen der Tat, die weltweit Schlagzeilen machte, zum Tode verurteilt, was zuletzt auch das Oberste Gericht des Landes bestätigte. Anfang Januar wurden Hinrichtungsbefehle für vier der Täter ausgestellt. Das Gericht verschob am Freitag die Vollstreckung des Todesurteils vom kommenden Mittwoch auf den 1. Februar. Das teilte die Anwältin mit, die die Familie des Opfers vertritt. Indisches Recht sieht vor, dass Verurteilten nach einem abgelehnten Gnadengesuch eine zweiwöchige Gnadenfrist zusteht. Im Dezember 2012 hatten sechs Männer eine damals 23 Jahre alte Studentin in einem Bus in Neu Delhi vergewaltigt. Die Frau starb zwei Wochen später an ihren schweren Verletzungen.

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