Ulm – Ein Fehler des baden-württembergischen Landeskriminalamts hat dazu geführt, dass eine wieder aus der Haft entlassene Krankenschwester im Fall von fünf vermeintlich vergifteten Säuglingen beschuldigt wurde. In ihrem Spind war eine Spritze mit Muttermilch gefunden worden, die vermeintlich mit Morphium versetzt war. Untersuchungen zeigten, dass kleinste Mengen Morphium aus einem bei der Analyse benutzten Lösungsmittel stammten.