Großarl – Erst feiern sie, dann steigen sie nach dem Après-Ski wieder auf die Bretter: In Großarl hat ein Geschäftsführer der Bergbahnen seinen Job gekündigt. Er wolle die Verantwortung für die vielen Betrunkenen nicht mehr übernehmen, die abends auf Skiern ins Tal fahren und die Arbeit der Pistengeräte stören. Erst Ende Dezember habe eine Pistenraupe beinahe einen Mann überfahren, der sturzbetrunken im Schnee lag. Josef Gruber, kaufmännischer Leiter der Großarler Bergbahnen sagt laut ORF: „Wir haben bis spät in die Nacht zum Teil stark betrunkene Gäste, die uns leider auf allen Pistenabschnitten irgendwo daherkommen. Wir müssen schwere Unfälle vermeiden, weil uns die Gesundheit der Pistenbenützer einfach sehr am Herzen liegt.“ Die Bergbahnen fordern von der Kommunalpolitik strengere Pistensperren nach Betriebsschluss und effektive Kontrollen.