Modeschöpfer Wolfgang Joop hatte erst jahrelang keinen Kontakt zu seinem Vater – und machte dann nach dessen Rückkehr nach dem Zweiten Weltkrieg Erfahrungen mit Gewalt. Der Mann sei ihm zuerst fremd gewesen, erzählte der 75-Jährige in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz . „Ich hatte ein Foto gesehen von einem gut aussehenden, blonden jungen Mann halt – und zur Tür herein kam ein kahlgeschorener, eingefallener, wie ein Geist“, erinnerte er sich an die Szene, bei der er acht Jahre alt war. „Dann rief er nach mir am nächsten Tag, und ich dachte, wieso, du bist fremd, ich kenne dich nicht, du hast dich nicht vorgestellt – ich komme nicht“, erinnerte sich der gebürtige Potsdamer. Er sei erst am Abend wieder zurück nach Hause zu seinem Vater gekommen. „Da hat er mich geschnappt und hat mich über den Klavierstuhl gelegt und mit dem Gardinenstock so lange verprügelt, bis er brach. Und als der Stock brach, brach er in Tränen aus und sagte zu mir die schreckliche Frage: ,Soll ich wieder gehen?‘ Und ich sagte: ,Ja.‘ Und da brach er zusammen.“ Sein Vater, der während der NS-Zeit als Theaterkritiker gearbeitet hatte, war laut Joop insgesamt sieben Jahre lang in amerikanischer und später russischer Gefangenschaft.
Nach viel Hin und Her steht nun fest, wer Richard „Mörtel“ Lugner dieses Jahr zum Wiener Opernball begleitet: Der 87-Jährige kommt dieses Jahr mit der italienischen Schauspielerin Ornella Muti (64) zum gesellschaftlichen Top-Event Österreichs. „Wir haben nun Ornella Muti als neuen attraktiven Gast für den heurigen Opernball und eine fixe Zusage“, teilte Lugner mit. Er sagte, dass sie aus seiner Sicht „ein toller Gast“ sei. Eigentlich hatte Lugner mit Ex-Skistar Lindsey Vonn (35) den Ball besuchen wollen, doch die US-Amerikanerin gab ihm nur wenige Tage nach der Bekanntgabe einen Korb. Lugner hatte bei einer Pressekonferenz unter anderem ein Nacktfoto von ihr in die Kamera gehalten. Ob der Korb mit dem Nacktfoto zusammenhängt, darf Lugner nicht sagen: „Sie hat gesagt, sie kommt nicht, und ich musste eine Erklärung unterschreiben, dass ich kein Wort darüber rede.“ Muti hat sich besser abgesichert: „Sie will alles, was wir sagen und bei der Pressekonferenz herzeigen, das will sie alles vorher absegnen“, erklärte Lugner am Donnerstag, als die erste Pressekonferenz platzte.