Arktis
Bei einem Lawinenabgang in der Arktis sind zwei deutsche Touristen getötet worden. Das Unglück habe sich am Nachmittag auf Spitzbergen ereignet, teilten die norwegischen Behörden mit. Die beiden Opfer seien in einer Gruppe von fünf Touristen unterwegs gewesen. Diese sei von zwei Führern eines russischen Touranbieters begleitet worden. Die Lawine löste sich in der Nähe des Gletschers Fridtjofbreen.
Ausweisung
Das mutmaßliche Clan-Mitglied, dessen Aufenthalt in der Medizinischen Hochschule Hannover für heftigen Streit sorgte, hat die Stadt mit dem Ziel Istanbul verlassen. Der 35-Jährige und seine Frau, beide aus Montenegro, seien per Privatflugzeug abgereist, teilte ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums am Freitag mit. Die Stadt Hannover hatte zuvor auf Bitten und in enger Abstimmung mit dem Ministerium beschlossen, den Mann ausweisen zu lassen.
Australien
Der neun Jahre alte Quaden Bayles in Australien, der seiner Mutter Yarraka zufolge wegen seiner Kleinwüchsigkeit in der Schule gemobbt wurde, erhält in den sozialen Medien viel Zuspruch – auch von Prominenten. Der australische Schauspieler Hugh Jackman sagte in einer auf Twitter verbreiteten Video-Botschaft an den Schüler gerichtet: „Du bist stärker, als Du Dir vorstellen kannst.“ Der 51-Jährige rief die Menschen dazu auf, nett zueinander zu sein: „Das Leben ist schwer genug.“ Der kleinwüchsige US-Komiker Brad Williams (36) hatte bis zum Freitag mit einer Internet-Kampagne knapp 200 000 Dollar (rund 180 000 Euro) Spenden gesammelt, um den jungen Australier und seine Mutter zu einem Besuch von Disneyland in die USA einzuladen. Zuvor hatte die Mutter des Neunjährigen aus Brisbane an der Ostküste des Bundesstaats Queensland ein herzzerreißendes Video ihres weinenden Sohnes auf Facebook verbreitet, den sie von der Schule abgeholt hatte. „Eltern, Erzieher, Lehrer: Das ist der Effekt von Mobbing“, sagt die Mutter. Bei Facebook wurde das Video bis zum Freitag 17 Millionen Mal angesehen.