IN KÜRZE

von Redaktion

Der offiziell älteste Mann der Welt ist in Japan gestorben. Chitetsu Watanabe wurde 112 Jahre alt. Der 1907 geborene Japaner hatte erst vor zwei Wochen ein Zertifikat des Guinness-Buch der Rekorde mit seinem Titel als ältester Mann der Welt in seinem Seniorenheim erhalten. Der aus der nördlichen Präfektur Niigata stammende Japaner hatte als Geheimnis seiner Langlebigkeit einmal gesagt, dass man sich nicht ärgern und stets ein Lächeln im Gesicht bewahren solle. Bis zum vergangenen Sommer hatte Watanabe täglich Sport- und Matheübungen gemacht und sich der Faltkunst Origami und der Kalligrafie gewidmet. Als Erstgeborener von acht Kindern war Watanabes Leben von viel Arbeit und mitunter von Entbehrungen geprägt. Er hatte eine Landwirtschaftsschule besucht, diente dem japanischen Militär im Zweiten Weltkrieg und arbeitete danach bis zum Ruhestand in der landwirtschaftlichen Verwaltung seiner Heimat Niigata. Bis ins hohe Alter versorgte er mit privatem Obst- und Gemüseanbau seine Familie. Zu der Familie gehörte nach fünf eigenen Kindern, zwölf Enkeln und 16 Urenkeln auch ein erstes Urur-Enkelkind. Am 5. März wäre Watanabe 113 Jahre alt geworden. Auch der älteste Mensch der Welt kommt aus Japan: Kane Tanaka. Sie hatte im Januar ihren 117. Geburtstag gefeiert.

Das Urteil gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen Sexualverbrechen sendet nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump eine „starke Botschaft“. „Ich denke, dass es aus Sicht der Frauen eine großartige Sache war“, sagte Trump gestern in Neu-Delhi bei einer Pressekonferenz, bei der er zum Urteil und zur Bedeutung für die MeToo-Bewegung gefragt wurde. Der Präsident verwies darauf, nicht alle Einzelheiten zu kennen – er hege für den Ex-Filmmogul aber keine Sympathien. Weinstein sei „keine Person, die ich mag“, sagte Trump. Er sei „nie ein Fan von Harvey Weinstein“ gewesen. Auch die US-Politikerin Hillary Clinton hat das Urteil begrüßt. „Das Urteil spricht für sich selbst“, sagte Clinton gestern auf der Berlinale bei der Vorstellung einer Dokumentation über ihr Leben. Es sei an der Zeit gewesen, dass Weinstein Rechenschaft ablegt, sagte die frühere Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin vor Journalisten.

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