Schon über 150 Opfer

von Redaktion

Volkmarsen: Täter schweigt weiter

Volkmarsen – Rund drei Wochen nach der Gewalttat im nordhessischen Volkmarsen, bei der ein Auto in einen Rosenmontagszug gefahren ist, hat sich die Zahl der von den Behörden erfassten Verletzten auf mehr als 150 erhöht. Mehrere Personen hätten erst nachträglich seelische oder körperliche Beeinträchtigungen bemerkt, berichtete ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag. Letzter Stand war demnach, dass durch die Auto-Attacke 154 Menschen, darunter Kinder, verletzt wurden. Einige litten demnach unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk berichtet.

Ein 29-jähriger Deutscher soll ein Auto am Rosenmontag in Volkmarsen absichtlich in eine Menschenmenge gefahren haben. Der Mann schweigt laut Generalstaatsanwaltschaft zu den Vorwürfen. Hinweise auf ein politisches Motiv gibt es nicht.

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