MENSCHEN

von Redaktion

Der Gründer der Bekleidungskette Zara, Amancio Ortega, hat spanischen Krankenhäusern im Kampf gegen das Coronavirus medizinisches Material im Wert von 63 Millionen Euro gespendet. Über seine Stiftung ließ der spanische Modezar den Kliniken insgesamt 1450 Beatmungsgeräte, 450 Betten, drei Millionen Schutzmasken, eine Million Schnelltest-Kits und anderes medizinisches Material zukommen, wie spanische Medien berichteten. Das Material beschaffte er demnach aus China, wo der Zara-Mutterkonzern Inditex zahlreiche Textilzulieferunternehmen hat. Ortega engagierte sich immer wieder für die Verbesserung des öffentlichen Gesundheitssystems in Spanien. Vor zwei Jahren spendete seine Stiftung 320 Millionen Euro an die Krebshilfe. Die Bevölkerung würdigte in den vergangenen Tagen bereits mehrmals die ersten Spendenaktionen Ortegas mit Applaus-Aktionen vom Balkon. In seiner Frühmesse am Mittwoch hat Papst Franziskus in der Corona-Krise zum Gebet für die Mitarbeiter in den Medien aufgerufen. „Ich möchte, dass wir für all jene beten, die in den Medien arbeiten, die sich für Kommunikation einsetzen, damit die Menschen sich nicht so isoliert fühlen“, sagte das Kirchenoberhaupt zu Beginn des Gottesdienstes. Es gehe dabei auch um „Erziehung der Kinder, um Bildung“ und um Hilfe, „diese Zeit des Eingeschlossenseins zu überstehen“.

Der britische Thronfolger Prinz Charles (71) hat sich nach seiner überstandenen Covid-19-Erkrankung am Mittwoch erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. In einer Videobotschaft sprach der Royal seinen Mitbürgern in der Corona-Krise Mut zu. „Niemand von uns kann sagen, wann das endet. Aber es wird zu Ende gehen“, sagte Charles. „Bis dahin lasst uns versuchen, hoffnungsvoll zu sein, Vertrauen in uns selbst und andere zu haben und uns auf bessere Zeiten zu freuen.“ Soziale Distanz zu halten sei eine „merkwürdige, frustrierende und oft quälende“ Erfahrung, sagte der Prinz, der sich nach seiner Ansteckung mit dem Virus in Selbstisolation begeben musste, die erst an diesem Dienstag endete. Seine Gedanken seien nun vor allem bei den Angehörigen von durch das Coronavirus gestorbenen Menschen und den Infizierten. Besonders sorgten er und seine Frau Camilla (72) sich um ältere Menschen, die „nun große Schwierigkeiten haben“, so Charles.

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