Loveparade-Prozess quasi eingestellt

von Redaktion

Duisburg – Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat der Einstellung des Prozesses um die Loveparade-Tragödie zugestimmt. „Angesichts der schweren Folgen der Tragödie – 21 Tote, mehr als 650 Verletzte – und des damit verbundenen Leids ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen“, erklärte die Behörde am Freitag. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände erscheine aber nunmehr eine Verfahrenseinstellung als „im Ergebnis vertretbar“.

Auslöser der Katastrophe während der Duisburger Loveparade am 24. Juli 2010 war ein tödliches Gedränge am Zu- und Abgangsbereich des eingezäunten Veranstaltungsgeländes. Das Duisburger Landgericht schlug Anfang vergangener Woche die Einstellung des Verfahrens gegen noch drei der ursprünglich sieben Angeklagten vor. Die Entscheidung des Gerichts über die Prozesseinstellung wird für die kommende Woche erwartet. Den Angeklagten werden fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung zur Last gelegt.  afp

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