MENSCHEN

von Redaktion

Stars wie Alicia Keys, Billy Joel, Sting und Jennifer Lopez haben mit einer Benefiz-Aktion in der Corona-Krise Geld für Bedürftige in der von der Pandemie besonders hart getroffenen Metropole New York gesammelt. Insgesamt seien 115 Millionen Dollar (etwa 106 Millionen Euro) für die Wohltätigkeitsorganisation Robin Hood zusammengekommen, sagte Moderatorin Tina Fey nach der einstündigen und größtenteils vorab aufgezeichneten Show „Rise Up New York!“, die am Montagabend (Ortszeit) im US-Fernsehen gezeigt wurde. „Diese Stadt braucht eure Hilfe.“ Das Geld soll unter anderem New Yorker unterstützen, die in der Krise ihren Job verloren haben.

Deutschlands „Pflegerin des Jahres“ ist die 27 Jahre alte Sarah Hupperich aus Köln. Sie arbeitet als Intensiv-Krankenschwester auf der Lungenintensivstation des Krankenhauses Köln-Merheim, wo aktuell insbesondere Corona-Patienten behandelt würden. Hupperich sei von einer Fachjury unter mehr als 3000 Pflegekräften für die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung ausgewählt worden, teilte die Kampagne „Herz und Mut“ gestern mit. Hupperich ist im vergangenen Jahr mit der Hilfsorganisation Cap Anamur in Sierra Leone gewesen.

Der kanadische Rockstar Bryan Adams („Summer of ‘69“) hat mit einer Äußerung zur Ausbreitung des Coronavirus im Internet Rassismusvorwürfe kassiert. Am Montag (Ortszeit) postete der 60-Jährige auf Instagram ein Video, in dem er sein Lied „Cuts Like A Knife“ spielt. Bezogen auf den pandemiebedingten Ausfall seiner Shows in der Londoner Royal Albert Hall schrieb der Musiker dazu, die ganze Welt sei grad auf Eis gelegt, nur weil es gierige virusmachende Mistkerle gebe, die Fledermäuse auf sogenannten Nassmärkten verkauften und äßen. Ihnen empfehle er, Veganer zu werden, ergänzte er. Laut Medienberichten war der Post zunächst auch auf dem Twitter-Profil des Musikers zu lesen, wurde dann aber entfernt. Viele Nutzer kritisierten nichtsdestotrotz die Aussagen als rassistisch und enttäuschend.

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