Boris Becker hat Kritik in sozialen Netzwerken an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London zurückgewiesen. Becker hatte zunächst geschrieben: „Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatter Demo gestern in London!“ Er hatte zuvor ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben. „Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!“, schrieb Becker in einem weiteren Post. In einem Skandal um mutmaßliche Schmiergeldzahlungen beim Bau einer Schnellbahnstrecke in Saudi-Arabien durch ein spanisches Konsortium hat das Oberste Gericht in Madrid Ermittlungen gegen Ex-König Juan Carlos eingeleitet. Bei den Untersuchungen gehe es darum, die „strafrechtliche Relevanz der Taten abzugrenzen oder auszuschließen“, die nach der Abdankung von Juan Carlos als König im Juni 2014 erfolgt seien, so die Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf: Juan Carlos soll Schmiergeld in Höhe von 100 Millionen US-Dollar aus Saudi-Arabien kassiert haben. Mehrere Bollywood-Stars wie Schauspielerin Priyanka Chopra haben sich für #BlackLivesMatter eingesetzt und dafür in sozialen Netzwerken Kritik geerntet. Denn sie warben in Indien auch schon für Cremes, die die Haut aufhellen sollen. Produkte dieser Art sind in Indien und anderen Teilen Asiens beliebt, können die Haut aber schädigen. Doch auch heute noch verbinden viele Inder hellere Haut mit einem höheren Status. Der Schauspieler Abhay Deol kritisierte auf Instagram, dass manche Stars sich wohl erst mal an die eigene Nase fassen sollten, bevor sie Äußerungen absetzten. „Pri ist Teil des Problems“, schrieb jemand auf Twitter zu einem Foto, auf dem Chopra, die Frau von US-Sänger Nick Jonas, für eine Helle-Haut-Lotion wirbt.