IN KÜRZE

von Redaktion

Den Gottesdienst zum diesjährigen Fronleichnamsfest wird Papst Franziskus am Sonntag mit 50 Gläubigen im Petersdom feiern. Damit nimmt erstmals seit Beginn des Pandemie-Lockdowns eine größere Gruppe von Gläubigen physisch an einem Papstgottesdienst teil. Da Fronleichnam in Italien kein staatlicher Feiertag ist, finden die meisten Gottesdienste und Prozessionen am folgenden Sonntag statt.

Im Epstein-Missbrauchsskandal hat Opfer-Anwältin Gloria Allred den britischen Prinzen Andrew aufgefordert, unter Eid „einfach nur die Wahrheit zu sagen“. Der 60-Jährige sei derzeit kaum glaubwürdig, sagte Allred. Sie vertritt einige Frauen im Skandal um den US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein. „Die Opfer haben ein Recht auf die Wahrheit. Dies alles ist sehr schmerzhaft für sie“, sagte Allred. Auch gegen den Prinzen gibt es Missbrauchsvorwürfe. Andrews Anwälte hatten sich in einem scharf formulierten Schreiben über Vorwürfe aus den USA beschwert, der Royal sei nicht kooperativ bei der Aufklärung des Missbrauchsskandals. Der New Yorker Staatsanwalt Geoffrey Berman wies die Vorwürfe zurück. Prinz Andrew versuche erneut, sich fälschlicherweise als kooperativ darzustellen. Bislang habe er nicht ausgesagt, Bitten um eine Befragung immer wieder abgelehnt und vor rund vier Monaten ausrichten lassen, dass er für eine Befragung keinesfalls zur Verfügung stehe.

Der 63 Jahre alte russischer Historiker Oleg Sokolow muss sich in St. Petersburg wegen Mordes an einer 24 Jahre alten Studentin vor Gericht verantworten. Der Napoleon-Experte der Staatlichen St. Petersburger Universität hat die Tat vom November gestanden. Laut Anklage soll er die junge Frau, die mit ihm zusammenlebte, aus Eifersucht getötet haben. Er feuerte Schüsse auf sie ab, würgte sie und zerstückelte ihre Leiche, deren Teile er im Fluss Moika versenken wollte. Der schillernde Professor trat immer wieder im Napoleonkostüm auf und stellte historische Schlachten nach.

Donald Trumps Stern auf dem berühmten „Walk of Fame“ in Hollywood ist bei Protesten nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd schwarz übersprüht worden. Der Internet-Dienst „TMZ.com“ und andere US-Medien veröffentlichten Fotos und Social-Media-Posts von der beschädigten Plakette. Dem Sender CBS zufolge wurde der Stern am Montag (Ortszeit) gereinigt. Trump wurde 2007 für seine Fernsehsendungen mit der Plakette ausgezeichnet.

Artikel 5 von 9