IN KÜRZE

von Redaktion

Seit seinem unrühmlichen Abgang in Deutschland ist es still um ihn geworden – nun ist der ehemalige Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, bei einem seltenen öffentlichen Auftritt im Vatikan erschienen. Braun gebrannt und mit Vollbart stellte er am Donnerstag in Rom ein neues „Direktorium für die Katechese“ vor, also ein Regelwerk für den Unterricht im Glauben. Tebartz-van Elst war 2014 als Bischof von Limburg nach einem Skandal um seinen 31 Millionen Euro teuren Dienst- und Wohnsitz zurückgetreten und hatte als „Protz-Bischof“ Schlagzeilen gemacht. Seit März 2015 arbeitet er im Vatikan im Päpstlichen Rat für Neuevangelisierung. Er reise auch hin und wieder noch nach Deutschland, sagte der 60-Jährige in einem Interview. „Ich werde dort meine Sommerferien verbringen.“ Tebartz-van Elst bezieht aus dem Bistum Limburg noch eine Pension und zudem einen Lohn vom Vatikan. Die Pension orientiere sich am hessischen Beamtengesetz, erklärte ein Sprecher des Bistums. Wie hoch sie genau ist, sagte er nicht.

Die ehemaligen YouTuber Die Lochis stehen in den Startlöchern für eine neue Musikkarriere. „Wir arbeiten täglich an neuer Musik, haben die letzten Monate zu einem Sound gefunden und sind auf dem besten Weg, neue Musik zu droppen!“, sagten Heiko und Roman Lochmann in einem Interview in München. Die Zeit der Corona-Beschränkungen nutzten die Darmstädter, um an neuen Songs zu feilen. „Wir sind mehr in uns gegangen, haben über unsere Zukunft nachgedacht“, erklärten die 21-Jährigen. „Vor allem haben wir viel Zeit mit neuer Musik bei uns zu Hause im Studio verbracht.“ Zunächst sind die Zwillinge im Kino zu sehen: Im Film „Takeover – Voll vertauscht“ spielen sie zwei 18-Jährige, die ihre Leben tauschen.

„Fulgencio, du bist hübsch geworden. So taufe ich dich: Fulgencio.“ Diese Worte von Carlos Elizondo Frías richten sich an einen Pfannkuchen, dem er mit Speck und Würstchen ein Gesicht verpasst hat. Mit kurzen Koch-Videos wie diesem ist der 78 Jahre alte Elizondo Frías – besser bekannt als Tito Charly – während der Corona-Krise in Mexiko zum YouTube-Star geworden. Sein Kanal, in dem erst vor einem Monat das erste Video erschien, hat jetzt schon mehr als 400 000 Abonnenten. „Das boomt richtig“, sagte der 78-Jährige in einem Interview in Monterrey.

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