MENSCHEN

von Redaktion

Der Christopher Street Day hat zu seinem 50. Jubiläum am Samstag als „Global Pride“ größtenteils im Internet stattgefunden. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Veranstalter zu einem 24-stündigen Online-Event eingeladen. In mehreren Städten gingen LGBT-Aktivisten trotzdem auf die Straße. Der US-Sänger und Aktivist Todrick Hall moderierte das Online-Programm, an dem sich zahlreiche Künstler, Aktivisten und Politiker beteiligten. Unter ihnen war auch der costaricanische Präsident Carlos Alvarado. Das mittelamerikanische Land hatte vergangene Woche als erster Staat in der Region die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert. Physische Demonstrationen für Schwulen- und Lesben-Rechte gab es unter anderem in London und Berlin.

Die britische Rockband Rolling Stones droht US-Präsident Donald Trump wegen der unerlaubten Nutzung ihrer Musik mit rechtlichen Schritten. Trump solle davon abgehalten werden, die Musik der Gruppe bei seinen Wahlkampfveranstaltungen zu spielen, teilte die Band mit. Sollte Trump weiterhin Stones-Songs verwenden, müsse er mit einer Klage rechnen. Der jetzige US-Präsident verwendete bereits im Wahlkampf 2016 den Song „You Can’t Always Get What You Want“ bei seinen Auftritten. Schon damals brachten die Band-Mitglieder ihr Missfallen darüber zum Ausdruck. Nun ließ er das Lied wieder spielen. „Es könnte das letzte Mal gewesen sein“, hieß es in der Stones-Mitteilung.

Ein Paar weiße Turnschuhe, das ein Mitgründer der Sportartikelfirma Nike vor rund 50 Jahren handgefertigt hat, ist bei einer Auktion in New York für 162 500 Dollar (etwa 145 000 Euro) versteigert worden. Man habe zuvor mit etwas weniger – nämlich 150 000 Dollar– gerechnet, teilte das Auktionshaus Sotheby’s am Freitag (Ortszeit) mit. Der erfolgreiche Bieter wolle anonym bleiben. Nike-Mitgründer Bill Bowerman hatte die Schuhe Anfang der 70er-Jahre für den Leichtathleten John Mays an der University of Oregon angefertigt.

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