MENSCHEN

von Redaktion

Der britische Prinz Andrew (60) hat sich überrascht gezeigt über die erneute Einladung der US-Ermittler zur Aussage im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein. Das Team des Herzogs von York sei „verblüfft, angesichts dessen, dass wir zwei Mal mit der US-Justiz im vergangenen Monat kommuniziert haben“, hieß es aus dem Umfeld Andrews. Bisher habe man keine Antwort erhalten. Die Aufforderung zur Zeugenaussage kam nur Stunden zuvor bei einer Pressekonferenz der US-Staatsanwaltschaft zur Festnahme der ehemaligen Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell zur Sprache, Der 58-Jährigen wird vorgeworfen, Epstein bei dem Missbrauch minderjähriger Frauen geholfen und sogar selbst daran teilgenommen zu haben. Der US-Unternehmer hatte sich im vergangenen Sommer in einer New Yorker Gefängniszelle das Leben genommen. „Wir würden es weiter sehr gerne sehen, wenn er zu uns käme und mit uns sprechen würde“, sagte die New Yorker Staatsanwältin Audrey Strauss über den zweitältesten Sohn der Queen. „Unsere Türen bleiben offen.“ Andrew soll als Zeuge verhört werden. Doch ihm wird auch selbst vorgeworfen, an dem Missbrauch beteiligt gewesen zu sein. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre behauptet, sie sei als 17-Jährige im Jahr 2001 im Haus Maxwells in London zum Sex mit Andrew gedrängt worden.

Cate Blanchett (51), oscar-prämierte Schauspielerin, hat Deutschlands Umgang mit geflüchteten Menschen gewürdigt. „In diesem Land wurden 2015 hohe internationale Willkommensstandards für Hilfesuchende gesetzt“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Andere Länder dagegen hätten bewusst Ängste geschürt. Blanchett berichtete auch von ihrer Arbeit als Flüchtlingsbotschafterin der Vereinten Nationen. Ein Gespräch mit einer Mutter in Bangladesch, die ihr Kind im Dschungel zur Welt gebracht und dort monatelang versteckt hatte, habe sie „sehr erschüttert“, so die Darstellerin. „Kinder in einem Lager zu sehen, bricht mir das Herz.“ Mit ihrer eigenen Familie spreche sie viel über diese Eindrücke.

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