Schulen keine Hotspots

von Redaktion

Sachsen-Studie mit Kindern und Lehrern

Dresden – Die sächsischen Schulen haben sich nach ihrer Wiedereröffnung in der Corona-Krise bisher nicht als Hotspots für Neuinfektionen erwiesen. Das ist ein Ergebnis einer Analyse der Universitätsklinik Dresden. Bei 2045 untersuchten Blutproben wurden in zwölf Fällen Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen. In einigen Schulen habe es bestätigte Corona-Fälle gegeben, bei Lehrern und Schülern an den Schulen seien aber nicht überdurchschnittlich häufig Antikörper nachweisbar, hieß es. „Wir gehen in die Sommerferien 2020 mit einem Immunitätsstatus, der sich nicht von dem im März 2020 unterscheidet“, erklärte Studienleiter Reinhard Berner. Eine stille, symptomfreie Infektion habe den Daten nach noch seltener stattgefunden als zuvor vermutet.

Untersucht wurden mehr als 1500 Schüler überwiegend der Klassenstufen acht bis elf und etwa 500 Lehrer.

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