IN KÜRZE

von Redaktion

Simbabwe

In Simbabwe sind seit Ende März zehntausende Menschen festgenommen worden, weil sie gegen die Corona-bedingten Einschränkungen verstoßen haben sollen. Wie ein Polizeisprecher am Wochenende mitteilte, wurden insgesamt 104349 Menschen wegen der Verstöße gegen die landesweiten Einschränkungen festgenommen. Es sei besorgniserregend, wie viele Menschen sich nicht an die Maskenpflicht hielten, trotz Verboten an Versammlungen teilgenommen hätten oder gereist seien, erklärt der Sprecher.

Australien

Die katastrophalen Buschfeuer in Australien von 2019 und 2020 haben auch dramatische Folgen für die Tierwelt. Forscher haben diese nun genauer analysiert. Der Lebensraum von 70 einheimischen Arten sei betroffen, 21 davon seien bereits vor den Bränden als vom Aussterben bedroht eingestuft worden, ergab eine Studie der Universität von Queensland.

Kathedralen-Brand

Ein nach dem verheerenden Brand in der Kathedrale von Nantes in Polizeigewahrsam genommener Mann ist wieder frei. Es gebe keine weitere Strafverfolgung, sagte Staatsanwalt Pierre Sennès der Lokalzeitung „Presse Océan“. Demnach gab es keine Verbindung des 39-Jährigen zu dem Feuer.

Prozess

Eine 84 Jahre alte Frau soll ihren Ex-Mann mit Benzin übergossen und angezündet haben. Seit Montag steht sie wegen Mordes vor dem Landgericht Konstanz. Laut Anklage hatte sie im vergangenen Januar zunächst mit einem Fleischerhammer aus Metall auf den Kopf des Opfers eingeschlagen. Als der 73-Jährige ihr den Hammer abnehmen und einen Notruf absetzen konnte, habe die Seniorin Benzin geholt. Qualvoll sei der Mann gestorben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Das Motiv vermuteten die Ermittler in der Lebenssituation des Ex-Paares. Der 73-Jährige habe die Frau trotz Trennung weiter bei sich wohnen lassen. Zuletzt hatte er sich aber entschieden, das Haus zu verkaufen und eine neue Beziehung zu suchen.

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