Sie bewegen sich auf dünnem Eis: Durch den Klimawandel könnten Eisbären bis zum Jahr 2100 in freier Wildbahn komplett ausgestorben sein. Davor warnt eine neue Studie, die am Montag in der Zeitschrift „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde. Der Grund: Durch den Klimawandel – in der Arktis steigen die Temperaturen doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt – wird der Lebensraum der Tiere immer kleiner, und es steht immer weniger Nahrung zur Verfügung. Je weniger Körpergewicht sie haben, desto geringer ist ihre Chance, den arktischen Winter zu überleben. Noch gibt es ca. 25 000 Eisbären. Die Forscher befürchten, dass zwölf von 13 untersuchten Populationen die nächsten 80 Jahre nicht überstehen. Mauritius IMAGES