Frankfurt/Main – Fast ein Jahr nach einer tödlichen Attacke auf einen achtjährigen Buben im Frankfurter Hauptbahnhof hat die Familie des Kindes ihre Trauer zum Ausdruck gebracht und mehr Sicherheit an Bahnhöfen gefordert. „Seit dem tragischen Verlust unseres kleinen Sohns und Bruders geht es uns nicht gut, in den vergangenen Monaten stand einzig die Erinnerung und Trauer um unseren kleinen Leo im Vordergrund“, ließ die Familie am Dienstag über ihren Anwalt mitteilen. Demnach werden die Eltern und die Schwester weiterhin psychologisch betreut.
Die Familie zeigte sich unzufrieden mit dem bisherigen Ermittlungs- und Verfahrensstand und wünsche sich zudem eine Gedenktafel am Gleis, dazu sei man in enger Abstimmung mit der Bahn. Der Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt, am 19. August wird das Verfahren gegen den Mann aus Eritrea beginnen.