Geldstrafe für Müllfahrer

von Redaktion

Kleines Mädchen von Lastwagen getötet

Hildesheim – Nach dem Unfalltod einer elfjährigen Schülerin in Lehrte bei Hannover ist ein Müllwagenfahrer wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt worden. Das Mädchen hatte im Januar 2019 morgens bei grüner Fußgänger-Ampel eine Kreuzung überquert, als der Lkw des Angeklagten sie beim Rechtsabbiegen erfasste. Nach Überzeugung des Amtsgerichtes Lehrte hätte der heute 36 Jahre alte Lkw-Fahrer das Mädchen an der Kreuzung sehen müssen. Die Eltern der getöteten Esra traten als Nebenkläger auf. Zu Prozessbeginn zeigten sie Fotos ihrer Tochter, die einen Tag nach ihrem elften Geburtstag starb. Der Vater sagte, er könne nicht glauben, dass der Fahrer den Knall, von dem ein Zeuge sprach, nicht bemerkt habe. Er war nach dem Unfall weitergefahren und erst am Abend ermittelt worden. Der Angeklagte ist seit dem Unfall krankgeschrieben. Zum Prozessauftakt sagte der Lkw-Fahrer: „Ich würde alles dafür tun, es ungeschehen zu machen.“

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