Popsänger Tim Bendzko (35) hat seinen ersten Auftritt seit Monaten vor Live-Publikum genossen – auch wenn das Konzert ein wissenschaftliches Experiment war und die Zuhörer Masken trugen. Bendzko sang im Rahmen eines Forschungsprojekts in der Arena Leipzig. „Wir haben in diesem Sommer einige Autokino-Konzerte gespielt. Dementsprechend ist es für uns schon eine unglaubliche Entwicklung in die richtige Richtung, dass man jetzt wenigstens die Augen sieht. Sonst wurden wir nur mit Blinkern beglückt“, sagte er.
Eine Brille, die der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi getragen haben soll, ist in Großbritannien für 260 000 Pfund (etwa 278 000 Euro) versteigert worden. Dabei kann sich der neue Besitzer gar nicht hundertprozentig sicher sein, dass die runde, vergoldete Brille auch wirklich Gandhi gehörte. Das Gestell hing kürzlich aus dem Briefkasten eines Auktionshauses. Auf einem Zettel hatte der Besitzer geschrieben: „Diese Brille gehörte Gandhi, rufen Sie mich an.“ In einem Telefonat sagte er, die Brille könne in den Müll, falls die Experten damit nichts anfangen könnten.
Im Bestechungsskandal um Zulassungen zu US-Eliteuniversitäten ist die Schauspielerin Lori Loughlin zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Boston verhängte zudem 150 000 Dollar (rund 127 000 Euro) und 100 Sozialstunden. Ihr Ehemann Mossimo Giannulli wurde zu fünf Monaten Haft, 250 000 Dollar Geldstrafe und 200 Sozialstunden verurteilt. Beiden wurde vorgeworfen, 500 000 Dollar gezahlt zu haben, damit ihre beiden Töchter von der University of Southern California aufgenommen wurden. Loughlin sagte, sie habe damit soziale Ungleichheiten verschärft.
Zwischen Mitte der 70er- und Mitte der 80er-Jahre versetzte der „Golden State Killer“ Kalifornien in Angst und Schrecken, ermordete mindestens 13 Menschen und vergewaltigte Dutzende Frauen. Jetzt ist der geständige US-Serienmörder und Vergewaltiger Joseph DeAngelo zu mehrfach lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 74-Jährige bat seine Opfer um Entschuldigung. Im Gegenzug für seine Geständnisse verzichtet die Anklage auf eine Forderung nach Todesstrafe. Eine vorzeitige Entlassung ist ausgeschlossen. Staatsanwalt Todd Spitzer sagte, er hätte sich ein Todesurteil gewünscht. Mit der Vereinbarung, die einen raschen Prozess ermöglichte, bekämen die Opfer aber Klarheit und Genugtuung.