Maracaju – Die brasilianische Polizei hat im zentralen Bundesstaat Mato Grosso do Sul mehr als 33 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. Laut Justizministerium handelte es sich dabei um den bisher größten Drogenfund in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Die Drogen waren in Pakete verpackt. Sie wurden in der Umgebung der Stadt Maracaju in Mato Grosso do Sul, das an Paraguay und Bolivien grenzt, auf einem mehrteiligen Lastwagen gefunden. Der Verkaufswert lag bei rund 50 Millionen Reais, umgerechnet rund 8,5 Millionen Euro. Zwei Menschen wurden festgenommen. Weitere Details zu Herkunft und Ziel der Drogen wurden zunächst nicht bekannt. Allerdings gilt das nahe gelegene Paraguay als einer der größten Marihuana-Produzenten Lateinamerikas.