Die Stadt Barcelona hat dem unter Korruptionsverdacht stehenden Vater von König Felipe VI. die Goldene Medaille entzogen, die sie ihm im Jahr 1992 verliehen hatte. Zudem wurden dem 82-Jährigen weitere Auszeichnungen aberkannt. Es ist nicht die erste Abfuhr, die sich der Bourbone einhandelt: Die Stadt Gijón hatte zuvor die Umbenennung der Avenida Juan Carlos I., einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt im Norden Spaniens, angekündigt. Laut Medien erwägen weitere Gemeinden und Regionen ähnliche Maßnahmen. Juan Carlos soll 2008 von den Saudis 100 Millionen US-Dollar an Schmiergeld für die Vermittlung zwischen dem arabischen Land und einem spanischen Baukonsortium kassiert haben.
Die britischen Prinzen Harry (35) und William (38) wollen mit einer Statue ihrer bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter Diana gedenken. Das Kunstwerk soll am 1. Juli kommenden Jahres am Kensington-Palast in London aufgestellt werden – an dem Tag wäre Prinzessin Diana 60 Jahre alt geworden. Die Installation verzögerte sich durch die Corona-Pandemie, teilte der Palast am Freitag mit. Harry und William hatten die Statue jedoch schon vor mehr als drei Jahren angekündigt. Sie soll den Prinzen zufolge Besuchern helfen, über Prinzessin Diana nachzudenken. Die Statue wird für Besucher zugänglich sein und war bei dem britischen Künstler Ian Rank-Broadley in Auftrag gegeben worden. Sein Porträt von Königin Elizabeth II. ziert britische Geldmünzen. Prinzessin Diana starb am 31. August 1997 bei einem Unfall in einem Autotunnel in Paris. Sie wurde damals von Paparazzi verfolgt. Bei ihrem Tod war Harry zwölf Jahre alt, William war 15.
Das UN-Menschenrechtsbüro macht sich große Sorgen um die Sicherheit des kongolesischen Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege. „Sein Leben scheint stark bedroht zu sein“, teilte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, am Freitag mit. Jüngst habe der 65-jährige Arzt Todesdrohungen in den Sozialen Medien und per Telefon erhalten. Die Drohungen kamen demnach im Zuge von Mukweges Verurteilung der andauernden Tötung von Zivilisten im Osten des Kongos und Menschenrechtsverletzungen in der Unruheregion.