Was wird aus elfjährigem Buben?

von Redaktion

Solingen – Nach dem gewaltsamen Tod von fünf kleinen Kindern in Solingen gehen am Montag die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Im Mittelpunkt steht dabei die mordverdächtige Mutter (27). Die Beerdigung der fünf Kinder ist erst möglich, wenn die Leichen freigegeben worden sind. Gewissheit über das Motiv kann aber nur eine ausführliche Vernehmung der Frau bringen. Am Freitag galt sie noch als nicht vernehmungsfähig. Sie hatte sich vor einen Zug geworfen und war schwer verletzt worden. Nähere Informationen über ihren Gesundheitszustand hatte es am Wochenende nicht gegeben. Offen ist auch das weitere Schicksal des elfjährigen Sohnes, des einzig überlebenden Kindes der 27-Jährigen. Er ist derzeit bei seiner Großmutter in Mönchengladbach, müsste aber theoretisch am Montag in Solingen wieder in die Schule. Er könne sich kaum vorstellen, dass er in die Schule gehen werde, sagte ein Solinger Stadtsprecher. Die Entscheidung liege bei den Jugendämtern in Solingen und Mönchengladbach.

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