Potsdam – In Brandenburg gibt es einen amtlichen Verdacht auf die Afrikanische Schweinepest. Das teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium gestern Abend mit. Ein Wildschwein-Kadaver sei wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden worden. Eine Probe des Tieres werde jetzt im Friedrich-Loeffler-Institut virologisch untersucht. Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) wird heute über das Ergebnis informieren. Für Menschen sind die Viren ungefährlich, für Wild- und Hausschweine aber meist tödlich.
Ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums Brandenburg teilte mit, das Landeskrisenzentrum und die kommunalen Krisenzentren seien aktiviert. Erste Schutzmaßnahmen würden vorbereitet. Ein fester Schutzzaun im Kreis Spree-Neiße an der Grenze war geplant, aber noch nicht gebaut. Ein mobiler Zaun steht dort bereits.