MENSCHEN

von Redaktion

Für den offenen Umgang mit ihrer Brustkrebs-Erkrankung wird Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit dem Preis „YES!Award“ ausgezeichnet. Es sei ihr gelungen, zahlreiche Betroffene zu ermutigen, ihre Isolation zu verlassen und offen über ihre Erkrankung zu sprechen, sagte Jörg A. Hoppe, Gründer der digitalen Selbsthilfegruppe „yeswecan!cer“, die den Preis gestiftet hat. In der Begründung wurde die Behutsamkeit, mit der Schwesig ihre Sorgen thematisiert, gelobt. Erwähnt wurde auch der Pragmatismus beim Regeln aller Angelegenheiten und die Sensibilität, die in ihrer Kommunikation über den Krebs zum Ausdruck komme. Sie habe das Thema in das Bewusstsein vieler Menschen gerückt, die es bisher verdrängt hatten, und einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung der Volkskrankheit geleistet.

„Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen zunächst einmal ein Schock. Mit anderen darüber zu sprechen, kostet Überwindung. Und dagegen anzukämpfen, ist eine Mammutaufgabe“, sagte Schwesig.

Nach seiner Operation wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn ist der dänische Prinz Joachim (51) bereit für seinen neuen Job als Verteidigungsattaché seines Landes in Paris. Er habe den Start seiner Arbeit in der dänischen Botschaft in der französischen Hauptstadt sehr herbeigesehnt – „besonders nach diesem Sommer, den man in meinem Fall als Nicht-Sommer bezeichnen kann“, sagte der jüngere Bruder von Kronprinz Frederik (52) in einem vom Sender TV2 veröffentlichten Video. „Es geht mir gut.“

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