Um kein Schiff der Welt ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um die „Titanic“. Jetzt versucht eine kalifornische Studie den Untergang mit einem völlig neuen Ansatz zu erklären. Denn: Überlebende hatten berichtet, dass in der Nacht des 15. April 1912 starke, grün-leuchtende Nordlichter am Himmel zu sehen waren. Wie die Forscherin Mila Zinkova im Magazin „Weather“ erläutert, könnte das Weltraumwetter, das das Himmelsschauspiel hervorruft, den Kompass des Luxusliners durcheinandergebracht haben. Eine Abweichung von nur 0,5 Grad hätte ausgereicht, um das Schiff auf seinen tödlichen Kollisionskurs gen Eisberg zu bringen, so Zinkova. Auch die Funkverbindungen zu anderen Schiffen sollen in der eisigen Todesnacht verrückt gespielt haben. „SOS-Signale, die von der Titanic an nahe gelegene Schiffe gesendet wurden, blieben ungehört“, so Zinkova. 1514 Menschen kamen in dieser Nacht ums Leben. Imago, Mauritius, Picture Alliance