„Es gruselt einen“

von Redaktion

Mord: Lebenslang für Sekten-Chefin

Hanau – Eine Sekten-Chefin ist vom Hanauer Landgericht mehr als 30 Jahre nach dem Tod eines Vierjährigen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. „Es gruselt einen, was um Sie und Ihre Gemeinschaft passiert ist“, sagte der Vorsitzende Richter Peter Graßmück. „So etwas haben wir noch nicht erlebt.“ Die Angeklagte soll im August 1988 den Jungen in einen Leinensack eingeschnürt und in ein Badezimmer gelegt haben. Das Kind soll ohnmächtig geworden und an seinem Erbrochenem erstickt sein. Nach dem Tod habe sie die Eingebung vorgetäuscht, dass Gott das Kind geholt habe – der Junge sei die Wiedergeburt Hitlers gewesen.

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