Hollywood-Star Dwayne „The Rock“ Johnson will bei der anstehenden US-Präsidentschaftswahl für Joe Biden und Kamala Harris stimmen. „Fortschritt erfordert Mut, Menschlichkeit, Empathie, Stärke, Freundlichkeit und Respekt“, schrieb der 48-Jährige bei Twitter. Er habe in der Vergangenheit schon für beide Lager gestimmt – doch bei dieser „kritischen Wahl“ unterstütze er die beiden demokratischen Kandidaten. In dem Post veröffentlichte er ein siebenminütiges Video, in dem er die beiden Politiker interviewt. Er habe sich bis jetzt noch nie öffentlich für einen Kandidaten ausgesprochen, sagt er dort. Doch Biden und Harris hätten die Fähigkeit, das Land zu führen.
Nur wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Rap-Superstar Kanye West (43) ein eigenes Wahlkampfvideo veröffentlicht. Der zigfache Grammy-Gewinner teilte ein Video auf Twitter, das am Ende dazu auffordert, West als „Write-in“-Kandidaten einzutragen – also seinen Namen per Hand auf einen Stimmzettel zu schreiben, auf dem er eigentlich gar nicht zur Wahl steht. In seinem Video spricht West vor allem über die Bedeutung von Religiosität. „Indem wir uns dem Glauben zuwenden, werden wir zu der Art Nation, zu der Art Volk, wie Gott möchte, dass wir es sind“, sagt der Rapper vor dem Hintergrund einer wehenden schwarz-weißen USA-Flagge.
Vor 80 Jahren hat Königin Elizabeth II. ihre erste öffentliche Rede gehalten – damals war sie aber noch Prinzessin und erst 14 Jahre alt. Sie sprach britischen Kindern, die im Zweiten Weltkrieg in den USA, Kanada und anderen Ländern in Sicherheit gebracht werden mussten, in einer Rundfunk-Ansprache Mut zu. Sie könne den Schmerz der Kinder nachempfinden, sagte Elizabeth. Ihr zur Seite stand während der knisternden Übertragung am 13. Oktober 1940 im Schloss Windsor ihre zehnjährige Schwester Margaret. An diese Rede hatte die heute 94-Jährige in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache an das Volk im Corona-Lockdown erinnert.