MENSCHEN

Starke Zunahme von Cybermobbing Riesiges Teleskop zusammengestürzt Notlandung auf der Autobahn

von Redaktion

Fast zwei Millionen Schüler sind in Deutschland einer Studie zufolge von Cybermobbing betroffen. Rund jeder sechste Befragte (17,3 Prozent) zwischen 8 und 21 Jahren berichtet von Beleidigungen und Bloßstellungen über das Internet, wie das Bündnis gegen Cybermobbing in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Die Zahl sei seit der letzten Befragung im Jahr 2017 um 36 Prozent gestiegen. Auch die Corona-Pandemie verschärfe das Problem. Sozialkontakte seien noch stärker ins Netz verlagert worden. An der Studie beteiligten sich bundesweit Eltern, Lehrer und fast 4500 Schüler. „Es zeigt sich ganz deutlich, dass heute gezielter und härter gemobbt wird als noch vor drei Jahren“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bündnisses gegen Cybermobbing, Uwe Leest.

Das einst weltgrößte Radioteleskop in Puerto Rico ist in sich zusammengefallen. Wegen früherer Schäden war bereits geplant gewesen, das Teleskop am Observatorium in Arecibo zu demontieren – am Dienstag stürzte die 900 Tonnen schwere Instrumentenplattform auf die darunter liegende Schüssel hinab. Das Radioteleskop im US-Außengebiet Puerto Rico war bis 2016, als in China ein noch größeres in Betrieb ging, mit 305 Metern Durchmesser das größte der Welt. Es war auch eine beliebte Touristenattraktion – besonders, nachdem es in dem James-Bond-Film „GoldenEye“ von 1995 als Kulisse diente.

Die Autofahrer auf einer Autobahn in Malaysia haben ihren Augen nicht getraut: Ein Kleinflugzeug ist am Sonntag nahe des Ortes Sedenak im Süden des Landes mitten auf der Fahrbahn notgelandet. Laut der Luftfahrtbehörde (CAA) handelte es sich um eine Maschine des Typs „Beechcraft Model 35 Bonanza“, die es wegen technischer Probleme nicht mehr zum nächstgelegenen Flughafen geschafft habe. Den beiden Piloten gehe es den Umständen entsprechend gut, hieß es. Sie waren vom Flughafen Seletar in Singapur unterwegs nach Melaka im Westen Malaysias. Ihre Privatmaschine wurde von Einsatzkräften an den Rand des Highways geschleppt, um den Verkehr nicht zu behindern.

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