Berlin – Rapper Bushido hat nach rund dreiwöchiger Pause im Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker. seine Aussage fortgesetzt und einen mutmaßlichen Angriff auf sich geschildert. Er sei in einem Büro bedroht, beschimpft, eingesperrt und mit einer Wasserflasche attackiert worden, erklärte der Musiker am Montag vor dem Berliner Landgericht. Zu dem Schlag sei es gekommen, „weil ich nicht akzeptieren wollte, dass ich bis an mein Lebensende an ihn zahlen sollte“, so der 42-Jährige. Zuvor habe er schweigend massive Beleidigungen gegen seine Familie und sich hingenommen. „Es hat mich so sehr verletzt – mir liefen die Tränen.“ Der Rapper ist in dem Verfahren gegen insgesamt vier Mitglieder der bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie Zeuge und Nebenkläger. Zu dem mutmaßlichen Angriff in einem Büro soll es im Januar 2018 gekommen sein.