Keine Reformen nach Havarie

von Redaktion

Unglück vor zwei Jahren: Durchfahrtsstopp steht weiter aus

Borkum – Zwei Jahre nach der Havarie des Riesenfrachters „MSC Zoe“ in der stürmischen Nordsee drängen Kommunalpolitiker und Naturschützer weiter darauf, Konsequenzen aus dem Unglück zu ziehen. Vor allem einen Durchfahrtsstopp für große Containerschiffe auf der küstennahen Schifffahrtsroute bei Sturm vermissen die Anrainer. Als der Containerfrachter am 2. Januar 2019 in dem flachen Gewässer insgesamt 342 Container verlor, waren niederländische Inseln und Borkum betroffen. Tonnenweise Plastikmüll wurde monatelang an die Strände gespült. Naturschützer und Kommunalpolitiker fürchten, dass es erneut zu einer Havarie kommen könnte – die Umsetzung von Empfehlungen, die etwa im Untersuchungsbericht zur Havarie vorgelegt worden sind, stehen weiter aus.

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