Dutzende Opfer nach Beben

von Redaktion

Jakarta – Bei einem schweren Erdbeben sind auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer bei dem Beben der Stärke 6,2 habe es am Freitag in der Provinzhauptstadt Mamuju gegeben, zitierte der Sender Metro TV am Freitag den Chef des örtlichen Zivilschutzes, Darno Majid. Weitere 600 Menschen seien verletzt worden, 200 von ihnen schwer, teilte die nationale Such- und Rettungsagentur mit. Unter den Trümmern eingestürzter Häuser wurden noch viele Opfer vermutet. Das Beben erschütterte die Insel gegen 01.28 Uhr Ortszeit (19.28 Uhr MEZ am Donnerstag). Das Zentrum des Erdstoßes lag bei Majene im Westteil der Insel in zehn Kilometern Tiefe.

Experten in Indonesien haben die Bevölkerung in der Region West-Sulawesi vor einem möglichen Tsunami nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 gewarnt. Sollte es stärkere Nachbeben geben, könne es zu Erdrutschen auf dem Meeresgrund kommen, die eine große Welle auslösen könnten, so die Agentur für Meteorologie und Geophysik. Wenn Menschen in Küstennähe weitere Erdstöße verspürten, sollten sie sich umgehend in Sicherheit bringen.

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