Justizfall Ischgl

von Redaktion

Corona: Erste Verhandlung im April

Wien – Im Justizstreit um Corona-Ansteckungen im Tiroler Skiort Ischgl ist für April vor einem Wiener Gericht die erste mündliche Verhandlung angesetzt. Das teilte der Vorsitzende des Verbraucherschutzvereins Peter Kolba am Montag mit. Bis dahin würden weitere 100 Amtshaftungsklagen gegen die Republik Österreich eingereicht, so Kolba: „Wir sind für jahrelange Verfahren gerüstet, ob die Marke Ischgl jahrelangen Streit aushält, muss Tirol beurteilen.“ Die Kläger wollen Schadenersatz. Bei der Verhandlung soll auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz aussagen.

Bei dem Verein haben sich tausende Menschen gemeldet, viele davon aus Deutschland, die sich Anfang vergangenen Jahres bei Aufenthalten in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert haben sollen. Bei der Verhandlung am 9. April geht es um den Fall eines in Ischgl infizierten und dann gestorbenen Österreichers.

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