Streit beigelegt

von Redaktion

London – Prinz Harry hat einen Rechtsstreit mit den britischen Boulevardmedien „Mail on Sunday“ und „MailOnline“ um Berichte über seine angeblich gekappten Beziehungen zur Marine endgültig beigelegt. In einer virtuellen Gerichtsanhörung am Montag bekräftigte Harrys Anwältin Jenny Afia, dass die in den Medien erhobenen Vorwürfe gegen ihren Mandanten falsch gewesen seien.

Harry hatte die Medien wegen Verleumdung verklagt. Hintergrund waren im Oktober veröffentlichte Berichte, wonach der Prinz seit seinem letzten Auftritt als Ehrenmitglied der Marine im März 2020 „keinen Kontakt“ mehr zu den Streitkräften gepflegt habe.

Im Dezember entschuldigte sich die „Mail on Sunday“ für diese Darstellung und überwies eine Spende an Harrys Stiftung. Tatsächlich habe der Enkel der Queen auch noch nach März den Kontakt zur Marine gesucht, räumte das Blatt ein.

Harry habe die Berichte als „persönliche Beleidigung“ empfunden, hieß es in der Klage seiner Anwälte vor dem High Court in London.

Artikel 7 von 7