Karneval in Corona-Zeiten

von Redaktion

Die Pappnase über der Maske oder ein „Alaaf“ darauf gemalt, am Himmel ein Zeppelin mit der Aufschrift „bliev zohuss“ (Kölsch für „Bleib zu Hause“). In Köln war gestern alles anders: An Weiberfastnacht beginnen traditionell die tollen Tage – doch diesmal ist unwirklich still geblieben. In der Altstadt, wo sonst an Weiberfastnacht Hunderttausende feiern, war aufgrund der Corona-Pandemie kaum jemand zu sehen. „Es waren keine Jecken unterwegs, es waren keine Kostümierten unterwegs“, sagte der Kölner Karnevalsprinz Sven I. „Ein sehr ungewohntes Bild für Weiberfastnacht.“

Auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker appellierte an alle Jecken, dieses Jahr zu Hause zu bleiben. „Als Fastelovendsjeck blutet mir heute das Herz“, schrieb Reker bei Twitter. dpa

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