MENSCHEN

von Redaktion

Der „Megxit“ sorgt weiter für Ärger: Nachdem das britische Königshaus am Freitag verkündete, dass Prinz Harry und Ehefrau Meghan von nun an alle ihre ehrenamtlichen und militärischen Titel sowie Schirmherrschaften abgeben müssen, veröffentlichte das Paar eine eigene Erklärung, die Harrys Bruder Prinz William außerordentlich verletzt haben soll. In dem Brief heißt es im Wortlaut: „Wie ihre Arbeit im vergangenen Jahr gezeigt hat, sind der Herzog und die Herzogin weiterhin dem Dienst für das Vereinigte Königreich verpflichtet. In der ganzen Welt haben sie den Organisationen, die sie vertreten, ihre kontinuierliche Unterstützung angeboten, unabhängig von ihrer offiziellen Rolle. Wir können alle ein Leben des Dienstes führen. Dienst ist universell.“ Ein Freund des Prinzen sagte der „Sunday Times“, dass der Herzog von Cambridge „wirklich traurig und aufrichtig schockiert“ über den „Abschiedsbrief“ seines Bruders sei.

Traurig war wohl auch Prinz Charles am Wochenende nach dem Besuch bei seinem Vater, Prinz Philip. Wie britische Medien berichten, soll der Thronfolger, als er nach 30 Minuten die Klinik wieder verlassen hatte, Tränen in den Augen gehabt haben. Normalerweise sind Besucher aufgrund der Corona-Pandemie nur unter „außergewöhnlichen Umständen“ zugelassen, hatte zuvor ein Sprecher gesagt. Charles war extra den weiten Weg von seinem Landsitz Highgrove in Gloucestershire gekommen. Prinz William (38) sagte gestern über den Gesundheitszustand seines Opas: „Es geht im okay, er steht unter Beobachtung“, sagte er augenzwinkernd. Auch Prinz Harry soll sich bei der Queen telefonisch über den Zustand Philips informiert haben.

Komiker Jim Carrey hat angekündigt, keine politischen Cartoons mehr zu veröffentlichen. „In den letzten vier Jahren habe ich, neben anderen Verpflichtungen, beträchtliche Anstrengungen in diese Sammlung politischer Protestkarikaturen gesteckt“, schrieb der 59-Jährige in einem Statement, das er bei Twitter verlinkte. Aber etwas sage ihm, dass es Zeit sei, den Social-Media-Hammer ruhen zu lassen.

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