Die Briten haben sich in einer emotionalen Zeremonie von ihrem Pandemie-Helden Tom Moore („Captain Tom“) verabschiedet. Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus waren nur acht Familienmitglieder bei der Trauerfeier mit militärischen Ehren im ostenglischen Bedford dabei. Die BBC übertrug das Ereignis aber live im Fernsehen. Tausende Menschen brachten zudem ihre Anteilnahme in einem Online-Kondolenzbuch zum Ausdruck. Der Anfang Februar im Alter von 100 Jahren nach einer Coronavirus-Infektion gestorbene Weltkriegsveteran hatte im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 37 Millionen Euro an Spenden für den in der Pandemie unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war dafür 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. Beinahe über Nacht avancierte er zum nationalen Helden. Queen Elizabeth II. (94) schlug ihn im vergangenen Sommer zum Ritter.
Schauspieler und Ex-Bodybuilder Ralf Moeller fühlt sich dank veganer Ernährung deutlich fitter. „Ich bin heute besser in Form als mit 45, und da war ich auch schon gut in Form“, sagte der 62-Jährige am Sonntag dem privaten Radiosender Hit Radio FFH. Er verzichte aber nicht nur aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch, ihm gehe es auch um das Tierwohl. „Massentierhaltung, das geht gar nicht.“ Er wolle zwar auf keinen Fall andere belehren, empfehle aber: „Einfach mal mit einem Tag anfangen. Einen Tag vegan. Und dann sehen, was das mit einem macht.“ Veganer verzichten beim Essen und Trinken auf alle tierischen Produkte. Berühmt wurde Moeller unter anderem durch seine Rolle im Blockbuster „Gladiator“ (2000).
Modedesigner Guido Maria Kretschmer hat die coronabedingt friseurfreie Zeit in Sachen Haare gut überstanden – mit einem speziellen Werkzeug und seinem talentierten Ehemann. „Das ist ein großes Glück. Man muss sich irgendwie selbst organisieren“, sagte Kretschmer. „Wir haben so ein wunderbares Hundeschneideset für unsere Windhunde und das ist jetzt missbraucht worden.“ Sein Mann Frank werde immer besser als Friseur – beispielsweise mit Anleitungen aus Youtube-Videos. Trotzdem freut sich der 55-Jährige, der in Münster geboren wurde und in Hamburg lebt, wenn die Salons nun wieder öffnen. „Ich glaube, dass die Zeit auch bald reif ist, mal wieder für einen perfekten Haarschnitt.“