Drei Jahre nach dem Säureanschlag auf Energiemanager Bernhard Günther dauern die Ermittlungen an. Zwei Unbekannte hatten Günther am 4. März 2018 nach dem Joggen in der Nähe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen und mit hochkonzentrierter Säure übergossen. Günther erlitt schwere Kopfverletzungen. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt worden. Zwar war im Oktober 2019 ein Verdächtiger festgenommen worden, er kam aber nach etwa vier Wochen wieder frei, unter anderem, weil ein DNA-Test ihn entlastet hatte. Günther war zur Tatzeit Finanzchef der später von Eon übernommenen RWE-Tochter Innogy. Inzwischen hat er das Unternehmen verlassen. Innogy hatte eine Belohnung von 100 000 Euro ausgesetzt. In einem Interview hatte sich Günther überzeugt gezeigt, dass das Motiv hinter der Tat im „beruflichen Umfeld“ liege.
US-Country-Ikone Dolly Parton (75) hat sich gegen das Coronavirus impfen lassen. „Dolly erhält eine Dosis ihrer eigenen Medizin“, schrieb die Sängerin am Dienstag auf Twitter zu einem Video von der Impfung im Vanderbilt University Medical Center im US-Bundesstaat Tennessee. Ein Arzt spritzte ihr dort das Vakzin des US-Herstellers Moderna in den rechten Oberarm. Parton hatte im vorigen Jahr die Forschung des Pharmakonzerns Moderna für den Impfstoff mit einer Millionen-Spende unterstützt. Sie sei total davon begeistert, endlich geimpft zu werden, sagte Parton.
Zum ersten Mal hat ein Mitglied der britischen Regierung dank eines neuen Gesetzes bezahlten Mutterschaftsurlaub genommen. Suella Braverman, die als Generalstaatsanwältin für England und Wales gleichzeitig oberste Rechtsberaterin der Regierung ist, machte am Dienstag und damit nur einen Tag nach Inkrafttreten des Gesetzes von ihrem neuen Recht Gebrauch. Nach dem alten Gesetz hätte sie ihren Posten aufgeben müssen. Premierminister Boris Johnson, dessen jüngster Sohn im vergangenen Jahr geboren wurde, hatte sich neben weiteren Ministern dafür eingesetzt, dass die „eindeutig veralteten“ Regeln geändert werden.