Los Angeles – Glaubt man Harry und Meghan, geht es bei dem Interview mit der US-Talkshow-Ikone Oprah Winfrey vor allem darum, Falschaussagen des englischen Königshofes richtigzustellen. Wenn die zweistündige Sendung am Sonntagabend (Ortszeit) über den TV-Kanal CBS flimmert, dürfte Meghan ein paar Tränen vergießen, zugleich wird bei Oprah und dem nun im Exil in den USA lebenden royalen Paar aber die Kasse klingeln. Die US-Zeitung Wall Street Journal geht davon aus, dass Winfreys Produktionsfirma Harpo von CBS ein Honorar von rund acht Millionen US-Dollar (rund 6,7 Millionen Euro) erhalten hat. Finanziert wird diese Summe durch Werbung: Laut der Zeitung verlangt der Fernsehsender für einen 30-Sekunden-Spot rund 325 000 US-Dollar (rund 272 000 Euro) – doppelt so viel, wie normalerweise zu dieser Sendezeit. Harry und Meghan, die ja kein Geld mehr vom Königshaus erhalten, dürften laut PR-Experten mit dem Interview, das in rund 70 Ländern gesendet wird (in Deutschland bei RTL und Vox), ihren Marktwert auf rund eine Milliarde Euro steigern. vp