Ein Land steht still

von Redaktion

Mit stillem Gedenken, Gebeten, Blumen und auch vielen Tränen haben Menschen in Japan der Opfer der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vor zehn Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit legten die Menschen bei einer staatlichen Gedenkzeremonie in Tokio sowie an anderen Orten, wie in Hisanohama (Präfektur Fukushima) eine Schweigeminute ein. Zu dem Zeitpunkt hatte am 11. März 2011 das Beben die Region Tohoku im Nordosten erschüttert.

Eine gigantische Flutwelle bäumte sich damals an der Pazifikküste auf und walzte alles nieder: Ganze Städte, Dörfer und riesige Anbauflächen versanken in den Wasser- und Schlammmassen. Rund 20 000 Menschen riss die Flut in den Tod. In Fukushima kam es im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu einem Super-GAU. 2500 Menschen gelten immer noch als vermisst. CHARLY TRIBALLEAU / AFP

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