Das Gefäß der ersten gespritzten Corona-Impfdosis in den USA kommt ins Museum. Das nun leere Glasfläschchen, aus dem die Krankenschwester Sandra Lindsay am 14. Dezember 2020 in New York die erste Dosis des Impfstoffes vom Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer erhalten hatte, sei nun Teil der Sammlung, teilte das National Museum of American History in Washington in der Nacht zum Mittwoch mit. Zudem habe der Krankenhaus-Betreiber Northwell der Sammlung auch noch Impfunterlagen, Schutzkleidung und Arbeitsausweis der Krankenschwester sowie weitere Gegenstände rund um die Corona-Impfung zur Verfügung gestellt.
Prinz William hat die von seinem Bruder Prinz Harry und dessen Frau Meghan erhobenen Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus zurückgewiesen. „Wir sind keine rassistische Familie“, sagte der 38-Jährige gestern beim Besuch einer Schule in London. Er habe seit dem am Sonntagabend ausgestrahlten Interview noch nicht mit seinem Bruder gesprochen, erklärte William. „Aber ich werde das tun.“ Meghan (39) und Harry (36) hatten in ihrem Enthüllungsinterview mit US-Moderatorin Oprah Winfrey der royalen Familie mangelnde Unterstützung und rassistische Gedankenspiele vorgeworfen. Das Königshaus hatte am Dienstag in einem knappen Statement mitgeteilt, man werde die Rassismusvorwürfe „privat“ klären.
Keks-Experiment geglückt: Trotz coronabedingter mehrmonatiger Unterbrechungen ihrer Ausbildung hat die Südafrikanerin Tshepang Ralehoko (24) erfolgreich ihren Traum verwirklicht. Seit Mittwoch ist sie Pilotin, erklärte sie der Deutschen Presse-Agentur. Finanziert hat die mittellose Frau aus Pretorias Township Atteridgeville die teure Ausbildung mit einer Aktion, die ihr auch international Aufmerksamkeit beschert hatte: Sie backte eimerweise Kekse, die sie an Firmen und Privatpersonen übers Internet verkaufte. „Ich bin jetzt erst mal Privatpilotin, und nun beginnt die Arbeit so richtig: ein Sponsor tauchte plötzlich auf und zahlte für meine kommerzielle Pilotenlizenz“, berichtete sie. Einzige Bedingung: Sie soll sich ab sofort nur noch ihrer Ausbildung widmen. Bei der jahrelangen Ausbildung zur Verkehrspilotin liegen die Kosten zwischen 70 000 und 100 000 Euro – die Privatpilotenlizenz ist dabei die erste Stufe.