Der kürzlich im Alter von 100 Jahren gestorbene britische Rekordspendensammler Captain Tom Moore begleitet die Briten posthum mit einem Buch durch die Corona-Pandemie. Gestern ist der Band mit dem Titel „Life Lessons“ („Lebenslektionen“) erschienen. Die Sammlung von Anekdoten des Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg ist zunächst nur als englische Ausgabe beim Penguin-Verlag erhältlich. Captain Tom reflektiert darin über den Sinn des Lebens und den Tod. Zuletzt selbst an Covid-19 erkrankt, hatte Captain Tom im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 37 Millionen Euro an Spenden für den unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war dafür 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. Über Nacht wurde er damit zum nationalen Helden. Queen Elizabeth II. (94) schlug ihn im vergangenen Sommer zum Ritter.
Alvaro Soler ist wieder Single. Der Sänger und seine Freundin, die spanische Musikerin Sofia Ellar, haben via Instagram ihre Trennung bekannt gegeben. „Da wir immer ehrlich zu euch waren, wollten Sofia und ich euch sagen, dass unsere Leben getrennte Wege gehen werden“, schreibt der 30-Jährige. Das Paar trenne sich im Guten, einen Grund nannte Soler, der aktuell in der Jury von „The Voice Kids“ sitzt, allerdings nicht. Die beiden Musiker hatten ihre Beziehung 2018 öffentlich gemacht, Soler pendelte vor Corona zwischen seinem Wohnort Berlin und Madrid.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich bei „Lindenstraße“-Erfinder Hans W. Geißendörfer für dessen kulturelle Leistungen bedankt. Anlass ist der 80. Geburtstag des Film- und Fernsehproduzenten am kommenden Dienstag. Geißendörfer habe mit der „Lindenstraße“ Filmgeschichte geschrieben, erklärte Steinmeier. Die ARD-Serie lief von 1985 bis 2020. Der Bundespräsident: „Mit dieser Serie haben Sie bei Millionen von Zuschauerinnen und Zuschauern ein politisches Bewusstsein für gesellschaftliche Probleme geschaffen, das durch andere Formate nur schwer hätte erreicht werden können.“