Die Faszination für „Sissi“ ist ungebrochen: 66 Jahre nach der ersten Verfilmung des Schicksals der österreichischen Kaiserin Elisabeth mit Romy Schneider in der Titelrolle wurde nun in Salzburg die Original-Kutsche der Dreharbeiten für märchenhafte 106 550 Euro versteigert. Geschätzt wurde der Landauer zuvor auf 5000 bis 7000 Euro, wie das Auktionshaus Dorotheum mitteilte. Der Preis für die Kutsche sei „davongaloppiert“, freute sich Walter Sonnberger, Direktor des Dorotheums, nach ORF-Angaben nach der online stattgefundenen Versteigerung. „Es war ein Bietergefecht von äußerster Spannung.“ Der Käufer, der sich nicht äußern wollte, hat eine um 1900 gebaute Kutsche erworben, die für damalige Verhältnisse komfortabel ausgestattet ist. Sie stammt aus der Privatsammlung Schloss Fuschl. Dort drehte Ernst Marischka in den 1950er-Jahren u. a. seine drei „Sissi“-Filme. Es sollte die tatsächliche Heimat der geborenen Herzogin Elisabeth von Bayern darstellen: Schloss Possenhofen am Starnberger See.