Lebenserwartung sinkt

von Redaktion

20 EU-Länder verzeichnen 2020 Rückgang

Luxemburg – Die durchschnittliche Lebenserwartung ist im ersten Jahr der Corona-Pandemie in fast allen EU-Ländern gesunken. 22 der 27 Länder verzeichneten 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang, so das EU-Statistikamt Eurostat. Am stärksten waren Spanien (minus 1,6 Jahre) und Bulgarien (1,5 Jahre) betroffen. In Deutschland sank die Lebenserwartung bei der Geburt demnach um 0,2 Jahre auf 81,1 Jahre. Die angegebenen Zahlen für 2020 sind Eurostat zufolge vorläufige Schätzungen für die Lebenserwartung bei Geburt. Langfristig betrachtet werden EU-Bürger eigentlich immer älter: Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg laut Eurostat seit den 1960er-Jahren im Schnitt um mehr als zwei Jahre pro Jahrzehnt. Innerhalb der EU gibt es weiterhin ein starkes Gefälle: Am ältesten werden die Bewohner Maltas mit 82,6 Jahren. Es folgen Schweden, Italien und Spanien (je 82,4 Jahre). Deutschland liegt bei 81,1 Jahren. Schlusslicht ist Bulgarien mit 73,6 Jahren.

Artikel 5 von 9