Auf Borneo geraten immer mehr Orang-Utan-Babys in Not: Wie die Stiftung BOS (Borneo Orangutan Survival) mitteilte, wurden in der zu Indonesien gehörenden Region Zentral-Kalimantan allein seit Mitte Februar drei zwischen sechs und zehn Monate alte Säuglinge gerettet, deren Mütter offenbar getötet worden waren. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2020 hat BOS fünf Orang-Utan-Babys aufgenommen, einige davon zusammen mit ihren Müttern. Die Tendenz ist nach Meinung von Daniel Merdes, Geschäftsführer von BOS Deutschland, besorgniserregend. Fotos: BOS Foundation /dpa