Peking – China erlaubt dieses Jahr nur einer sehr begrenzten Zahl von Bergsteigern den Aufstieg auf den Mount Everest von der chinesischen Nordseite. Als Vorsichtsmaßnahme in der Pandemie hätten nur 38 Bergsteiger eine chinesische Genehmigung für die Klettersaison zwischen dem 31. März und dem 20. Mai bekommen, berichteten Staatsmedien unter Hinweis auf das Sportamt Tibets. Vor zwei Jahren seien es noch 362 auf der Nordseite gewesen, von denen 241 den Gipfel erklommen hätten. Es seien umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, um das Risiko von Infektionen zu minimieren, berichtete die „China Daily“. Es werde häufig Temperatur gemessen. Die Bergsteiger müssten beim Aufstieg vier Meter Abstand halten. Auch werde der Plan für die Kletterer von der nepalesischen Seite genau beobachtet, um zu verhindern, dass sich Bergsteiger begegneten.